B 3 – Windschläg (Offenburg): Umbau eines Kreuzungsbereichs
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Marcus Walter
Projektleiter
0781-12471 1971
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Öffentlichkeitsbeteiligung
Aktueller Stand
Die Kreuzung an der B 3 in Windschläg (Offenburg) wird umgebaut. Die Bauarbeiten beginnen am 27. April und dauern voraussichtlich bis Ende November 2026. In dieser Zeit kommt es zu wechselnden Einschränkungen, Spurverengungen und zeitweisen Sperrungen.
Der Ausbau erfolgt in mehreren Bauabschnitten:
Zunächst wird der Verkehr bis Ende Juni auf die östliche Fahrbahnseite verlegt.
Ab Juli wird die B 3 in Richtung Offenburg gesperrt und über die A 5 umgeleitet, während der Verkehr in Richtung Appenweier an der Baustelle vorbeigeführt wird.
Weitere Sperrungen betreffen ab August bis Ende September die Zufahrt nach Windschläg sowie ab Ende September auch die Zufahrt in Richtung Bahnunterführung (Breitfeld). Im November ist für den Einbau der Deckschicht eine einwöchige Vollsperrung der B 3 vorgesehen.
Busverkehr
Die Stadtbuslinie S4 fährt während der gesamten Bauzeit weiterhin nach Windschläg; einzelne Haltestellen können jedoch zeitweise nicht angefahren werden. Die Regionalbusverbindung (RVS) in Fahrtrichtung Appenweier bleibt bestehen, in Fahrtrichtung Offenburg kann es zu Einschränkungen kommen. Die Verkehrsunternehmen informieren rechtzeitig über Änderungen.
Für die entstehenden Einschränkungen bitten wir um Verständnis.
Zahlen & Fakten
Ortslage: Stadt Offenburg (Windschläg)
Bauherr: Bundesrepublik Deutschland
Eigentümer: Bundesrepublik Deutschland
Planung: Regierungspräsidium Freiburg
Baufirmen: Swietelsky
Bauzeit (vorauss.): 7 Monate
Baukosten: 2,5 Mio. Euro
Termine
Am Donnerstag, den 7. Mai ab 18:00 Uhr fand eine Öffentlichkeitsveranstaltung in der Gemeindehalle von Windschläg statt.
Umleitungsplan
Das Projekt
Am Knotenpunkt der B 3 bei Windschläg gibt es derzeit in beide Fahrtrichtungen – sowohl Richtung Appenweier als auch Richtung Offenburg – jeweils eine Spur für den Geradeausverkehr sowie je eine Spur zum Links- und Rechtsabbiegen.
Der Knotenpunkt ist vor allem während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten stark ausgelastet. Ziel des Umbaus ist es, den Verkehrsfluss deutlich zu verbessern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Künftig sollen in jede Fahrtrichtung durchgehend zwei Fahrstreifen für den Geradeausverkehr zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird es separate Linksabbiegespuren geben.
Die zwei Geradeausspuren werden ohne eine Verbreiterung der Fahrbahn geschaffen: Die bisherigen Rechtsabbiegespuren werden zu kombinierten Geradeaus-/Rechtsabbiegespuren umgestaltet, und die Linksabbiegespuren werden verkürzt. Dadurch entstehen in den Zufahrten aus Richtung Appenweier und Offenburg jeweils zweispurige Abschnitte von etwa 120 Metern Länge.
Um die zusätzliche Verkehrsführung auch in den Abfahrtsbereichen zu ermöglichen, müssen bestehende Bushaltestellen angepasst werden:
- In Richtung Offenburg wird die Haltestelle hinter der Kreuzung mit eigener Busspur aufgegeben und in eine bereits vorhandene Haltebucht vor die Kreuzung verlegt. Diese Bucht wird dafür um etwa 10 Meter nach Norden verlängert.
- In Richtung Appenweier wird die Zufahrt der K 5366 vollständig neu gestaltet. Verkehrsinseln entfallen, Fahrbahnränder werden verschoben und eine separate Spur für das Rechtsabbiegen entsteht.
Außerdem wird der südlich des Knotenpunkts verlaufende Wirtschafts- und Radweg in Richtung Offenburg auf einer Länge von rund 90 Metern verlegt.