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Schlutenverbindung und Wildrettungshügel entstehen in Weisweil
Nach abgeschlossenen Rodungsarbeiten beginnt in dieser Woche auch im Weisweiler Rheinwald die Herstellung der Schlutenverbindung.
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In dieser Woche hat der Erdaushub zur Herstellung der Schlutenverbindung im Weisweiler Rheinwald begonnen. Hierfür werden die vorhandenen Gewässer „Obere Hansenkehle“ und „Meliorationsgraben“ miteinander verbunden. Das Aushubmaterial wird direkt im Anschluss auf Erdhügel transportiert, unter denen Bunker oder Bunkerreste aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Mit dem ausgehobenen Kies- und Erdmaterial werden die ehemaligen Bunkerstandorte zu hochliegenden Wildrettungshügeln vergrößert.
In den Hügeln befinden sich alte Röhren, die als Zugänge für Fledermäuse in noch bestehende Hohlräume der Bunker gelegt wurden. Die noch intakten Röhren bleiben erhalten und werden, wo nötig, an die erweiterte Hügelgröße angepasst und entsprechend verlängert.
Weitere Materialverwertung und Zwischenlagerung auf Baustelleneinrichtungsflächen
Überschüssiges Aushubmaterial wird auf zwei Baustelleneinrichtungsflächen in Wyhl und Weisweil zwischengelagert. Eine dieser vorgesehenen Flächen wird aktuell im Bereich des geplanten Pumpwerks “Flut” außerhalb des Rückhalteraumes bei Weisweil hergestellt. Das dort zwischengelagerte Material wird dann im weiteren Verlauf der Baustelle beispielsweise bei der Sanierung des "Hochwasserdamms IV" wiederverwendet.