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L 126 – Kirchzarten: Beseitigung eines Unfallschwerpunkts

Kontakt

Michael Kunz
Referatsleiter
0761 208-2274
abteilung4@rpf.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung:
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpf.bwl.de

Was ist geplant?

Das Regierungspräsidium Freiburg plant eine Ampelanlage am Knotenpunkt der Bundesstraße 31 und der Landesstraße 126 in Kirchzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Die Maßnahme dient dazu, die Verkehrssicherheit an dieser Stelle deutlich zu erhöhen und den Verkehrsfluss leistungsfähiger zu gestalten.

Warum wird die Ampelanlage gebaut?

Der Knotenpunkt B 31/ L 126 hat sich zu einer Unfallhäufungsstelle entwickelt. Als verantwortliche Straßenbaubehörde ist das Regierungspräsidium verpflichtet, diese Gefahrenstelle zeitnah zu beseitigen. Die Ampelanlage wird zu einer deutlichen Senkung der Unfallzahlen führen und in kurzer Zeit ein hohes Niveau an Verkehrssicherheit ermöglichen.

Wann wird gebaut?

Die Ampelanlage soll im Laufe des Jahres 2026 errichtet werden. Da nur geringe bauliche Anpassungen notwendig sind, ist eine schnelle Umsetzung möglich.

Warum eine Ampel und kein Kreisverkehr?

Im Rahmen einer umfassenden Verkehrs- und Variantenuntersuchung durch ein Fachbüro wurden verschiedene Lösungen geprüft und bewertet. Die Ampelanlage bietet gegenüber einem Kreisverkehr wesentliche Vorteile:

 

 

Ampelanlage

Kreisverkehr

Investitionskosten

ca. 200.000 Euro

ca. 1 Mio. Euro* (zzgl. Kosten für Planung, Grunderwerb und Ausgleich)
 

zusätzliche Betriebskosten

ca. 2.000 Euro/Jahr

keine

Baubeginn

2026

vsl. 2029

Planungsaufwand

gering

umfangreich (Grunderwerb, Ausgleichsmaßnahmen etc.)

baulicher Aufwand

gering

umfangreich

Verkehrssicherheit

deutliche Verbesserung

deutliche Verbesserung

Zeitverzögerung

gering (eine Ampelphase)

sehr gering

*Kostenschätzung aus vergleichbaren Projekten

Ein Kreisverkehr wäre also wesentlich teurer und würde Jahre länger dauern – bei vergleichbarer Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Was wurde noch geprüft?

Gemeinsam mit der Polizei wurde auch der Effekt einer zusätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung untersucht (aktuell gilt Tempo 70 auf der L 126). Ergebnis: Eine Temporeduktion würde die Unfallschwere zwar teilweise verringern, die eigentliche Ursache – die Überlastung des Knotenpunkts – aber nicht beheben. 

Welche Auswirkungen hat die Ampel auf den Verkehr?

  • Verkehrsteilnehmer werden den Knotenpunkt in der Regel innerhalb einer Ampelphase passieren können.
  • Die Wartezeiten werden sehr gering sein – auch zu Stoßzeiten morgens und abends ist ein leistungsfähiger Verkehrsfluss sichergestellt.
  • Kein nennenswerter Ausweichverkehr durch die Ortsdurchfahrt Kirchzarten: Eine Umfahrung der Ampel über den Ort würde die Reisezeit nicht verkürzen.

Wo finde ich weitere Informationen?

Die vollständige Verkehrs- und Variantenuntersuchung des beauftragten Fachbüros steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Gutachten L 126/ B 31

Medienmitteilung vom 7. Mai 2026

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