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Mobilität, Verkehr und Straßen

Vollsperrung der L 277 zwischen Tuttlingen und Nendingen

Ab Donnerstag bis Ende August

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Ein Umleitungsschild und eine Straßensperre

Für den Einbau einer Behelfsbrücke sowie die Herstellung der Anschlüsse an das bestehende Straßennetz muss die L 277 zwischen Tuttlingen und Nendingen ab Donnerstag, 30. Juli, für voraussichtlich vier Wochen voll gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg in Abstimmung mit dem Landratsamt Tuttlingen mitgeteilt hat, wird der Verkehr in dieser Zeit über Neuhausen ob Eck (K 5945) und Mühlheim an der Donau (L 440 und Beuroner Straße) umgeleitet. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern werden dringend gebeten, die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nutzen.

Die Nebenstrecke über die Bleiche ist ausschließlich dem öffentlichen Personennahverkehr sowie Anliegerinnen und Anliegern vorbehalten. Die Zufahrt wird durch eine Ampel geregelt und für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Die Einhaltung dieser Regelung wird von der Polizei überwacht. 

Aufgrund der Vollsperrung der L 277 müssen auch die Buslinien 10 und 310 zwischen Tuttlingen und Nendingen umgeleitet werden. Die Haltestelle „Tuttlingen, Schwäbische Hüttenwerke“ kann während der Sperrung nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die Haltestelle „Tuttlingen, Ludwigstal Kreisverkehr“ zu nutzen.

Besonders zu beachten sind die Änderungen auf der Linie 310: Die Busse verkehren innerhalb Tuttlingens zwischen „ZOB/Stadtmitte“ und „Bahnhof“ als Direktfahrt. Die Haltestellen „Wilhelmstraße“, „Olgastraße“, „Stadtgarten“ und „Landratsamt“ entfallen in diesem Zeitraum. Für Fahrten zu diesen Haltestellen besteht am Bahnhof Tuttlingen eine Umsteigemöglichkeit auf die Linie 1.

Die Behelfsbrücke errichtet das Technische Hilfswerk im Auftrag des Landratsamts Tuttlingen für den bevor stehenden Neubau der Donaubrücke an der L 277 in Tuttlingen. Mit der Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke voraussichtlich zum 29. August wird die Umleitung dann wieder aufgehoben, und der Abbruch der Bestandsbrücke beginnt. Insgesamt wird die Stahlbrücke fast 70 Meter lang sein und rund 300 Tonnen wiegen. Die Kosten der Behelfsbrücke in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro tragen jeweils zu einem Drittel Stadt, Landkreis und RP.

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