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Wirtschaft, Soziales und Kultur

Villingen-Schwenningen erhält weitere 1,5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung

Zusätzlichen Mittel dienen der konsequenten Weiterentwicklung der Schwenninger Innenstadt

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Bei seinem Besuch in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) hat Regierungspräsident Carsten Gabbert am Dienstag einen Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro an Oberbürgermeister Jürgen Roth übergeben. Die Mittel kommen aus der Städtebauförderung von Bund und Land. 

Die zusätzlichen Mittel dienen der konsequenten Weiterentwicklung der Schwenninger Innenstadt. Von besonderer Bedeutung sind die geplante Neugestaltung und Umnutzung des ehemaligen Einkaufszentrums „Rössle“, das künftig vielfältige öffentliche Nutzungen – von Verwaltung über Kultur bis hin zu Bildungsangeboten – bündeln soll und die Modernisierung des denkmalgeschützten Rathauses. 

Regierungspräsident Gabbert betonte bei der Übergabe: „Mit der Aufstockung der Förderung unterstützen wir die Weiterentwicklung der Schwenninger Innenstadt zu einem lebendigen und vielfältigen Stadtmittelpunkt. Am Beispiel von Villingen-Schwenningen wird deutlich, wie wichtig der Beitrag ist, den Bund und Land durch die Städtebauförderung zur nachhaltigen Entwicklung von Städten und Gemeinden leisten.“ 

Jürgen Roth ergänzte: „Ich freue mich sehr über die erneute Förderzusage des Landes. Die 1,5 Millionen Euro sind für uns nicht nur eine wichtige Unterstützung, sondern auch ein starkes Zeichen des Vertrauens in unseren Weg, die Schwenninger Innenstadt lebenswerter und attraktiver zu gestalten.“ 

Mit dem seit zwei Jahrzehnten leerstehenden Rössle schafft die Stadt einen völlig neuen Ort: Zunächst ziehen rund 100 Mitarbeitende der Verwaltung ein, anschließend folgen die Schwenninger Volkshochschule, die Bibliothek sowie Museen und die Galerie. So soll Schritt für Schritt ein offenes Haus für Bildung, Kultur und städtische Dienstleistungen entstehen. Gleichzeitig investiert die Gemeinde in mehr Aufenthaltsqualität rund um den Muslenplatz und treibt weitere zentrale Maßnahmen wie die Sanierung des Schwenninger Rathauses voran. 

Jürgen Roth: „All diese Projekte zahlen auf ein gemeinsames Ziel ein: einen lebendigen, modernen und zukunftsfähigen Stadtbezirk Schwenningen, der Menschen anzieht und verbindet.“

Die Stadt Villingen-Schwenningen ist seit vielen Jahrzehnten erfolgreich in der Städtebauförderung aktiv. Seit 1973 wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die zu einer nachhaltigen Aufwertung der Stadtteile beigetragen haben. Insgesamt flossen bislang rund 44 Millionen Euro an Fördermitteln in die städtebauliche Entwicklung der Stadt.

Aktuell werden mehrere bedeutende Projekte vorangetrieben – dazu zählt die Entwicklung des Quartiers „Oberer Brühl“ auf dem ehemaligen Kasernengelände Mangin:  Zwei frühere Kasernengebäude werden zu modernen Verwaltungsstandorten umgebaut, in denen künftig Open-Space-Arbeitswelten möglich sind und wichtige Verwaltungseinheiten unter einem Dach zusammenkommen. Gleichzeitig zieht das städtische Archiv dorthin um und erhält damit einen zeitgemäßen Ort, an dem das historische Erbe der Stadt bewahrt werden kann. Auf dem Gelände entstehen zudem eine neue Kindertagesstätte mit 137 Plätzen und einer Investition von 12,5 Millionen Euro sowie rund 570 Wohnungen – davon 50 Prozent im Bereich des sozialen Wohnungsbaus.

Im Zentralbereich zwischen den beiden großen Stadtbezirken entsteht ein neues großes gemeinsames Bad, das Schwimmsport, Schulschwimmen und Freizeitangebote besser miteinander verbinden soll. Obwohl dieses Projekt nicht mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert wird, stellte Oberbürgermeister Jürgen Roth dem Regierungspräsidenten das Projekt vor, da es einen bedeutenden Meilenstein im Sportbereich markiert. Es ersetzt die beiden kleineren Stadtteilbäder, die eine parallele Nutzung von Schul-, Vereins- und Freizeitsport nicht zulassen und deshalb nur eingeschränkt für die Bürger zugänglich sind. Anstoß dafür waren die prognostizierten Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro für die Sanierung des 60 Jahre alten Bades. In einem Bürgerentscheid vor zwei Jahren stimmten rund 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler aus VS für das gemeinsame Bad im Zentralbereich von Villingen-Schwenningen.

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