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Umwelt, Naturschutz und Hochwasserschutz

Schmetterlinge im Donautal profitieren von Artenschutzmaßnahmen des Regierungspräsidiums Freiburg

Deutliche Bestandszunahmen des Roten Apollos festgestellt

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Sie zählen zu den seltensten Tagfaltern Baden-Württembergs: der Rote und der Schwarze Apollo. Auf Einladung des Naturschutzzentrum Obere Donau konnten sich 26 Interessierte im Naturschutzgebiet „Stiegelesfels-Oberes Donautal" bei Fridingen (Landkreis Tuttlingen) am Sonntag ein Bild von den Artenschutzmaßnahmen des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) machen, die zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Schmetterlingsarten durchgeführt werden.

Die aktuellen Zahlen des Roten Apollos sprechen für sich: In diesem Jahr wurden erstmals deutliche Bestandszunahmen festgestellt. Mit 37 an einem Tag gezählten Exemplaren wurde ein neuer Rekord aufgestellt.

„Die Maßnahmen zeigen Wirkung – die Bestände stabilisieren sich merklich. Der Rekord ist ein klares Zeichen, dass sich der Einsatz für den Schutz dieser bedrohten Schönheiten lohnt", betont Anika Steinle vom RP Freiburg.

Um die Futterpflanzen der Falter zu erhalten, sind regelmäßige Freistellungen der Felsbereiche und Schutthalden nötig. Zuletzt erfolgte 2022 eine größere Maßnahme im Rahmen des vom RP Freiburg umgesetzten Artenschutzprogramms. Es ist besonders erfreulich, dass nun bereits im zweiten Jahr in Folge Nachweise des Roten Apollos an der neu hergestellten Fläche am Laibfelsen gelungen sind.

Das RP begleitet die Entwicklung durch ein jährliches Monitoring und führt regelmäßig eine Nachpflege auf den Flächen durch. „Artenschutz ist eine Daueraufgabe. Es braucht wiederkehrende Maßnahmen, um diese wertvollen Lebensräume zu erhalten", so Steinle.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahresprogramms des Naturschutzzentrums Obere Donau statt – in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Tuttlingen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im RP, die für die Umsetzung des Artenschutzprogramms zuständig sind. Gemeinsam setzen sich die Partner für den Erhalt der Biodiversität und der einzigartigen Landschaft des Oberen Donautals ein.

 

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