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Medienmitteilung

Rund drei Millionen Euro für kreisüberschreitenden Rad- und Gehweg

Für den Weg zwischen Dietingen-Rotenzimmern (Kreis Rottweil) und dem Rosenfelder Ortsteil Leidringen (Zollernalbkreis) erhält der Kreis Rottweil 2,92 Millionen Euro.

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Für den Bau eines Rad- und Gehwegs zwischen Dietingen-Rotenzimmern (Kreis Rottweil) und dem Rosenfelder Ortsteil Leidringen (Zollernalbkreis) erhält der Kreis Rottweil eine Förderung in Höhe von 2,92 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Regierungspräsident Carsten Gabbert hat am Mittwoch den Zuwendungsbescheid an Landrat Christoph Keckeisen übergeben, der zu seinem Antrittsbesuch nach Freiburg gekommen war. 

„Mit dieser Investition stärken die Landkreise und Gemeinden die nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum und leisten einen wesentlichen Beitrag für den Radverkehr in der Region“, sagte Regierungspräsident Gabbert. Das Projekt, das sowohl die Kreis- als auch die Regierungsbezirksgrenze überschreitet, sei ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Verwaltungsebenen. 

Der neue Rad- und Gehweg entlang der K 5562 und der K 7176 wird 1,4 Kilometer lang sein. Planerisch ist das Projekt anspruchsvoll, da zwischen der Kreisstraße und dem teilweise felsigen und bewaldeten Hang auf der nach Rosenfeld-Leidringen ansteigenden Strecke nur wenig Platz vorhanden ist. So wird für den Bau auf 300 Metern Länge der Fels angeschnitten, um den nötigen Platz für den Radweg und einen Sicherheitstrennstreifen zu schaffen. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen und Ende des Jahres abgeschlossen sein. 

Für die Bevölkerung bedeutet das Projekt eine deutliche Verbesserung. Bisher müssen Radfahrerinnen und Radfahrer auf der kurvigen Strecke auf der Fahrbahn der Kreisstraße fahren. Durch den Bau des 2,5 Meter breiten Radwegs wird die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich erhöht.

Landrat Christoph Keckeisen, Kreis Rottweil: „Mit dem neuen Radweg schließen wir eine wichtige Lücke und schaffen vor allem mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer. Besonders freut mich, dass dieses Projekt über Kreisgrenzen hinweg gemeinsam gelingt. Die hohe Förderung ermöglicht uns, hier eine echte Verbesserung für die Menschen vor Ort zu schaffen.“

Landrat Günther-Martin Pauli, Zollernalbkreis: „Wege verbinden Orte, vor allem aber Menschen. Mit diesem gemeinsamen Projekt ist ein wertvoller Lückenschluss im überregionalen Rad- und Fußwegenetz geschafft. Dies zeigt, wie viel möglich ist, wenn wir Infrastruktur über Kreisgrenzen hinweg gemeinsam und vorausschauend denken – unterstützt von Land und Bund. Wir laden dazu ein, die neuen Verbindungen zu erfahren und unsere Heimat auf zwei Rädern oder zu Fuß noch besser kennenzulernen.“ 

An dem Vorhaben beteiligt sind neben den beiden Landkreisen die Gemeinde Dietingen und die Stadt Rosenfeld. Die Projektbeteiligten teilen die Kosten und die Zuwendung untereinander auf. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Das Land sowie der Bund unterstützen das Vorhaben mit einer Zuwendung von 2,92 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg ist in diesem Verfahren die zuständige Bewilligungsbehörde, da der längere Anteil der Neubaustrecke im Landkreis Rottweil liegt. Der Zollernalbkreis liegt im Regierungsbezirk Tübingen.

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