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Mobilität, Verkehr und Straßen

Regierungspräsidium informiert über Vorschlag für Vorzugsvariante der Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen

Durch die Anbindung der B 523 an die B 33 entsteht eine durchgängige Ost-West-Achse über den Schwarzwald, die den überregionalen Verkehr bündeln und das regionale Straßennetz entlasten soll.

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Planunterlagen liegen mit einem Baustellenhelm auf einem Tisch

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat diese Woche den Schwarzwald-Baar-Kreis, die betroffenen Gemeinden sowie Umweltverbände und IHK über seinen Vorschlag für die Vorzugsvariante der geplanten Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen (Lückenschluss, B 523) informiert. Derzeit werde der Vorschlag mit den Ministerien bei Bund und Land abgestimmt. Es könne also noch zu Änderungen in der Planung kommen, heißt es aus dem RP.

Der sogenannte, rund sieben Kilometer lange Lückenschluss ist der zweite Bauabschnitt der Ortsumfahrung nördlich von Villingen. Durch die Anbindung der B 523 an die B 33 entsteht eine durchgängige Ost-West-Achse über den Schwarzwald, die den überregionalen Verkehr bündeln und das regionale Straßennetz entlasten soll.

Der Vorschlag der Vorzugsvariante ist das Ergebnis eines Vergleichs unterschiedlicher Trassenvarianten in der Vorplanungsphase des Projekts. Berücksichtigt wurden in diesem Prozess unter anderem Belange des Verkehrs, der Umwelt, des Forstes, der Raumordnung, der Landwirtschaft, des Grundwasser- und Bodenschutzes sowie der prognostizierte Lärm und die Kosten. Hinsichtlich des Natur- und Umweltschutzes bestand die größte Herausforderung in der Planung des Anschlusses der neuen Bundesstraße an die B 33 im Bereich Mönchsee. Der Variantenvorschlag sieht vor, die B 523 untergeordnet über ein sogenanntes halbes Kleeblatt an die B 33 anzuschließen. Die zunächst bevorzugte Anschlussform, bei der die B 33 von Norden direkt nach Osten als B 523 geführt worden wäre, kann aufgrund der sehr hohen Kosten nicht weiterverfolgt werden. Im weiteren Verlauf der B 523 nach Osten verläuft die vorgeschlagene Trasse südlich der alten Ziegelei. Die L 178 und die K 5709 erhalten keinen Anschluss an die neue Bundesstraße. Am Anschluss an den ersten Bauabschnitt wird der bestehende Anschluss der
B 523 an die K 5707 (Weilersbacher Straße) zurückgebaut und gemeinsam mit der Querspange zum Nordring an die B 523 angeschlossen.

Wenn die Abstimmung mit den Ministerien abgeschlossen ist, steht die Vorzugsvariante fest und die detaillierte Entwurfsplanung kann beginnen. Das RP wird die Trasse dann in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen und den Variantenvergleich erläutern. Der Zeitplan bis zum Baubeginn der Straße ist noch nicht absehbar.

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