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Wirtschaft, Soziales und Kultur

Verstärkung der Höchstspannungsfreileitung Daxlanden-Kühmoos in Rickenbach (Landkreis Waldshut) genehmigt

Die Genehmigung umfasst die Auflegung eines zusätzlichen 380-kV-Stromkreises auf einer Strecke von rund 1,1 Kilometern.

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Eine Stromtrasse verläuft über ein Feld

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat die 380-kV-Netzverstärkung der bestehenden Höchstspannungsfreileitung Daxlanden-Kühmoos sowie die Neuordnung der Leitungseinführung auf der westlichen Seite des Umspannwerks Kühmoos in Rickenbach (Kreis Waldshut) genehmigt. 

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um den Teilabschnitt 8 des Gesamtprojekts „Netzverstärkung Bürstadt-Kühmoos“ der Amprion GmbH. Die Genehmigung umfasst die Auflegung eines zusätzlichen 380-kV-Stromkreises auf einer Strecke von rund 1,1 Kilometern. Der Leitungsabschnitt erstreckt sich von der Umspannanlage Kühmoos aus in westliche Richtung und verläuft vollständig im Gemeindegebiet Rickenbach. Bestandteil der erteilten Genehmigung ist ferner die Neuordnung der Leitungen auf der westlichen Seite der Umspannanlage Kühmoos mit dem Ziel einer möglichst geradlinigen Leitungseinführung. Die genehmigte Neuordnung führt im Bereich der Leitungseinführung zu einer Verschwenkung von Leitungen der Amprion GmbH sowie der TransnetBW GmbH und beinhaltet den damit verbundenen Neu- und Rückbau von Masten.

Wie das RP mitteilt, soll das Vorhaben vor dem Hintergrund des steigenden Anteils erneuerbarer Energien eine zuverlässige überregionale Stromversorgung sicherstellen. Die Netzverstärkung führe zu einer merklichen Erhöhung der Übertragungskapazität auf der Nord-Süd-Achse zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Der Beschluss sowie die Planunterlagen des nun genehmigten Projekts können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg eingesehen und heruntergeladen werden: www.rp-freiburg.de/planfeststellung (Rubrik „Energieleitungen“) 

Die Einzelheiten hierzu sowie zur Möglichkeit der Einlegung von Rechtsbehelfen werden am 5. Oktober in den örtlichen Tageszeitungen sowie auf der Internetseite des RP bekannt gemacht.

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