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Radschnellweg RS 6: Mehr als 70 Interessierte bei der Beradelung von Suggental nach Waldkirch (Kreis Emmendingen)
Eine weitere Beradelung des künftigen RS 6 ist im Sommer 2027 im Bereich Emmendingen geplant.
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Mehr als 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am Mittwoch an der Beradelung der Strecke des künftigen Radschnellwegs RS 6 zwischen Suggental nach Waldkirch teilgenommen. Fachleute des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) stellten den aktuelle Planungsstand in diesem Bereich vor und beantworteten viele Fragen der Teilnehmenden.
Die Tour startete gegenüber des Hotels Suggenbad. Hier erläuterten die Fachleute des RP die künftige Verkehrsführung. Die Kreisstraße wird künftig als Fahrradstraße ausgewiesen sein, auf der Anlieger, ÖPNV sowie land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei sind. Der Kreuzungsbereich mit der Talstraße wird außerdem so ausgestaltet, dass ausreichend Platz für abbiegende Zugmaschinen gewährleistet ist. Weiter ging es dann auf der Kreisstraße zur Elzbrücke in Richtung Buchholz. In diesem Bereich wird künftig im Zuge des Brückenerhaltungsprogrammes des Landes eine neue Brücke gebaut. In diesem Zuge wird der künftige Radschnellweg dann unter der Brücke hindurchgeführt, sodass keine Ampeln benötigt werden. Weiter ging es in Richtung Merklinstraße, wo am Berufsschulzentrum der Abschluss stattfand. Dort wurde den Teilnehmenden erläutert, dass der Radschnellweg ab der Emmendinger Straße als Fahrradstraße mit Kfz-Verkehr frei geführt werden wird. Insbesondere im Bereich der Schulen werde so die Verkehrssicherheit durch bessere Sichtbeziehungen und sichere Querungsstellen für Fußgänger verbessert.
Wie das RP mitteilt, wurden in den vergangenen Monaten viele Details zur künftigen Streckenführung konkretisiert. Dabei steht das Planungsteam im Austausch mit der Stadt Waldkirch. Die Planungen befinden sich in der sogenannten Entwurfsplanungsphase. Ziel dieser Planung ist es, am Ende in ein Planfeststellungsverfahren zu gelangen, welches für das Baurecht notwendig wird.
Eine weitere Beradelung des künftigen RS 6 ist im Sommer 2027 im Bereich Emmendingen geplant.
Hintergrundinformation zum Radschnellweg RS 6
Der Radschnellweg RS 6 soll künftig Freiburg, Waldkirch und Emmendingen über eine rund 26 Kilometer lange, eigenständige und durchgängige Radverkehrsverbindung miteinander verknüpfen. Die Trasse ist darauf ausgelegt, Radfahrern ein sicheres, komfortables und entspanntes Vorankommen zu ermöglichen.
Bereits heute sind auf den Wegen des zukünftigen RS 6 viele Radfahrer unterwegs, daher zählt die Strecke zu den bedeutendsten Radschnellwegprojekten in Baden-Württemberg.
Das Regierungspräsidium Freiburg plant und realisiert im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg die rund 21 Kilometer langen Abschnitte von der Freiburger Stadtgrenze nach Waldkirch und Emmendingen. Die Stadt Freiburg verantwortet die Planung und den Bau der etwa fünf Kilometer langen Strecke auf ihrem Stadtgebiet. Bereits Ende Mai wurde im Stadtteil Neuburg der erste Abschnitt des RS 6 fertiggestellt.
Mehr Information: Radschnellweg RS6
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