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Mobilität, Verkehr und Straßen

Ortsumfahrung Immendingen: Regierungspräsidium informierte über den aktuellen Stand der Planungen

Bewertungskriterien für den anstehenden Variantenvergleich wurden vorgestellt

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Planunterlagen und ein Baustellenhelm auf einem Tisch

Bei einer Informationsveranstaltung zur Ortsumfahrung Immendingen (B 311, Landkreis Tuttlingen) hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Dienstagabend in der Donauhalle in Immendingen den Bürgerinnen und Bürgern den aktuellen Planungsstand und die möglichen Varianten der zukünftigen Ortsumfahrung vorgestellt. Das RP wies darauf hin, dass momentan noch keine Trasse feststehe. In der aktuell laufenden Vorplanung würden unterschiedliche Varianten geprüft. Dazu wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Untersuchungen durchgeführt und Gutachten erstellt, um die Varianten miteinander vergleichbar zu machen. So wurden in einer Umweltverträglichkeitsstudie unter anderem die Auswirkungen auf den Artenschutz geprüft. Ebenso sind schall- sowie lufttechnische Untersuchungen Gegenstand der Studie. 

Nach einem einführenden Vortrag durch das Projektteam des RP gab es für die Teilnehmenden im Rahmen eines Info-Marktes die Möglichkeit, an mehreren Informationsständen mit den Planern des RPs und den beauftragen Büros in den Austausch zu gehen und bestehende Fragen zu klären. Aufgebaut waren in der Halle außerdem Informationstafeln, die über die Bewertungskriterien, den Ablauf einer Straßenplanung und die Elemente der Umweltplanung informierten. 

Laut der Mitteilung war es der Behörde besonders wichtig über die noch im Rennen befindlichen Varianten und deren bevorstehenden fachlichen Vergleich zu informieren. 

Karl Kleemann, Leiter der Mobilitätsabteilung, machte deutlich: „Die Nachvollziehbarkeit unserer Arbeit und der fachlichen Planungen ist uns sehr wichtig. Daher war es uns ein großes Anliegen vor Ort zu sein und zu informieren. Besonders wichtig war uns dabei, die Bewertungskriterien vorzustellen und zu erläutern, die nun Grundlage des anstehenden Variantenvergleichs sind“.

Im Anschluss an den Variantenvergleich muss den Verkehrsministerien des Bundes und des Landes ein Variantenvorschlag zur Genehmigung vorgelegt werden, so das RP. 

Informationen zum Projekt:

Die Bundesstraße 311 führt in Fortführung der B 31 Breisach - Freiburg - Donaueschingen, von Geisingen (Anschlussstelle A 81) über Ehingen (Donau) nach Ulm. Sie ist eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen im Süden Baden-Württembergs. Der gesamte Straßenzug wurde vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) in die höchste Verbindungsfunktionsstufe eingestuft. Er wurde in den letzten Jahren Stück für Stück ausgebaut. Immendingen ist eine der wenigen Gemeinden, in der die Bundesstraße noch direkt durch den Ort führt. Die B 311 soll die Funktion einer überregionalen bis großräumigen Verbindungsstraße erfüllen. Da der Straßenabschnitt durch Immendingen nicht den gegebenen Anforderungen entspricht, soll er durch eine Ortsumfahrung entlastet werden. Diese Ortsumfahrung Immendingen ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) in den vordringlichen Bedarf eingestuft worden.

Die Projektplanung wurde vom RP Ende 2018 aufgenommen. Planung und Umsetzung der Ortsumfahrung Immendingen wurden in einen Ostteil und einen Westteil aufgeteilt, wobei der Westteil den deutlichen größeren Teil der Ortsumfahrung darstellt. Der Ostteil der Ortsumfahrung dient als Ersatz für einen Abschnitt der L 225, auf dem sich mehrere Brücken befinden, die ersetzt werden müssen. Dieser Projektteil wurde daher aus den Planungen herausgelöst und vorgezogen.

Projektseite zur B 311 mit weiterführenden Informationen: 

https://rpf.baden-wuerttemberg.de/abt4/ref44/strassenplanungen/b-311-ou-immendingen/

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