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Biosphärengebiet Schwarzwald

Der Landschaftspflegetaler geht in die zweite Runde

15 Gastronomiebetriebe unterstützen Landschaftspflege

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Nach erfolgreicher Pilotphase im vergangenen Jahr wird der Landschaftspflegetaler 2026 fortgeführt und ausgeweitet. Insgesamt 15 Gastronomiebetriebe beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion und unterstützen mit einem Teil ihrer Einnahmen ehrenamtliche Landschaftspflege im Biosphärengebiet Schwarzwald. Teil des Projekts sind drei geplante Landschaftspflegeeinsätze in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut und Lörrach, bei denen Freiwillige gemeinsam vor Ort ganz konkret zum Erhalt der Kulturlandschaft beitragen.

Gastronomie macht Landschaftspflege sichtbar

Mit dem Landschaftspflegetaler bringt das Biosphärengebiet Schwarzwald Gastronomie und ihre Gäste, Landwirtschaft, Naturschutz und ehrenamtliches Engagement zusammen. Während der Zicklein Wochen vom 1. bis zum 15. September sowie der Hinterwälder Wochen vom 1. bis 15. Oktober 2026 spenden viele der teilnehmenden Gastronomiebetriebe 50 Cent für jedes verkaufte Gericht mit Hinterwälder Rind oder Zicklein. Zusätzlich können Gäste über aufgestellte Spendenkassen einen eigenen Beitrag leisten.

Nach dem gelungenen Start 2025 geht das Projekt damit in die zweite Runde. Neben den bereits im vergangenen Jahr beteiligten Partnerbetrieben konnten auf Anregung aus dem Netzwerk weitere Gastronomiebetriebe für die Aktion gewonnen werden. „Mit ihrer Teilnahme leisten die Gastronomen nicht nur selbst einen Beitrag zur Landschaftspflege, sondern sie machen auf die Arbeit aufmerksam, die hinter dem Erhalt der offenen Kulturlandschaft steht“, so Florian Kübler, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald. 

Offenhaltung braucht viele Hände

Die artenreichen Wiesen und Weiden des Biosphärengebiets Schwarzwald sind das Ergebnis jahrhundertelanger landwirtschaftlicher Nutzung. Die Landwirtinnen und Landwirte sorgen mit ihrer täglichen Arbeit dafür, dass die Kulturlandschaft offenbleibt und ihre besondere Artenvielfalt erhalten wird. Je nach Fläche sind neben der Beweidung zusätzliche Pflegemaßnahmen notwendig, die sehr aufwendig sein können. 

Dabei können ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei einzelnen Einsätzen tatkräftig mitwirken. In diesem Jahr werden mit den Spendengeldern drei solcher Landschaftspflegeeinsätze im Rahmen der Aktion unterstützt: Am Feldberg im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald engagieren sich Freiwillige bei Landwirt Bernd Vogelbacher. Dieser Einsatz wird auf Initiative des Biosphärengebiets gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald durchgeführt. In Menzenschwand im Landkreis Waldshut packen Landwirt Benno Kaiser und die Narrenzunft gemeinsam an, in Wembach im Landkreis Lörrach Familie Zimmermann und die Jugendbergwacht. Die Spenden fließen in die Verpflegung während der Einsätze und in die Vereinskassen der Ehrenamtlichen.

„Unsere Wiesen und Weiden bleiben nicht von allein offen. Umso schöner ist es, wenn Menschen aus der Region diese Arbeit sehen, wertschätzen und bei einem gemeinsamen Pflegeeinsatz selbst mit anpacken“, so Landwirtin Daniela Zimmermann.

Das Projekt wird fachlich von den Landschaftserhaltungsverbänden Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut und Lörrach sowie der Höheren Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg begleitet. Sie unterstützen bei der Auswahl geeigneter Flächen und Maßnahmen und bringen ihre fachliche Expertise in die Umsetzung der Landschaftspflegeeinsätze ein. Die Verwaltung der Spendengelder übernimmt die Seniorenakademie Hochrhein-Wiesental e. V..

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