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Wyhl/ Weisweil

Erkundungsbohrungen starten im Herbst

Die Erkundungsbohrungen in Wyhl und Weisweil sollen die Eigenschaften des Grundwasserleiters im Umfeld zukünftiger Schutzbrunnen im Detail erfassen

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Im Rahmen der Erkundungsbohrungen werden an 26 Standorten mit Hilfe von Kernbohrungen Proben aus dem Untergrund bis ca. 20 Meter Tiefe gewonnen. In Abschnitten von einem Meter Länge werden diese Proben in spezielle Bohrkernkisten eingelagert und archiviert. Ein beauftragtes Büro für Geotechnik wird die Proben analysieren und die Bodenkennwerte ermitteln. Mit diesen Erkenntnissen kann jeder Schutzbrunnen ganz speziell, z.B. was die Tiefe und die Verfilterung betrifft, an die lokalen Untergrundverhältnisse angepasst werden. Nach Abstimmung mit den Grundstückseigentümern werden die jeweiligen Erkundungsbohrungen voraussichtlich im Herbst dieses Jahres durchgeführt.

Wozu werden die Schutzbrunnen benötigt?

Mit der Überflutung des Rückhalteraumes drückt Wasser in den Untergrund – ein typischer Vorgang bei natürlichen Flusssystemen. Das Land als Betreiberin des Rückhalteraumes sorgt dafür, dass durch den Einsatz von Schutzmaßnahmen keine zusätzlichen, schadbringenden Grundwasseranstiege – insbesondere zum Schutz der vorhandenen Bebauung - eintreten können.

In Wyhl, Weisweil und in der französischen Gemeinde Schoenau werden daher Brunnengalerien, also mehrere Schutzbrunnen entlang einer gemeinsamen Druckrohrleitung, gebaut. In jedem dieser Brunnen befinden sich Unterwasserpumpen, die das ansteigende Grundwasser aufnehmen und in die Druckrohrleitung pumpen. Durch diese Leitungen wird das Wasser abgeleitet. Der Bau und Betrieb der Brunnen erfolgt unter anderem auf Grundlage der guten Erfahrungen mit bestehenden Brunnengalerien in Kehl-Marlen (Rückhalteraum Kulturwehr Kehl/Straßburg), im Stadtgebiet von Kehl und in Greffern (Polder Söllingen/Greffern), Breisach (Rückhalteraum Kulturwehr Breisach) und Vogtsburg (Rückhalteraum Breisach/Burkheim).

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