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Das unverzichtbare Schienenfahrzeug beim Tunnelbau
Warum für den Bau des Tunnels Röhrenberg regelmäßig Schienen verlegt werden
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Pro Woche wird am Tunnel Röhrenberg ein sogenannter Regelblock betoniert, bestehend aus Sohle, allen Wänden und der Decke beider Röhren. Im Schnitt wächst der Tunnel damit alle sieben Tage um zehn Meter an. Ein besonders wichtiges Konstruktionselement, um diesen Takt halten zu können, ist der so genannte Deckenschalwagen.
Er trägt die Schalung und Bewehrung für die Deckenkonstruktion, bis der eingefüllte Flüssigbeton ausreichend ausgehärtet ist. Da pro Decke 250 Kubikmeter Beton verwendet werden, wird der Schalwagen dabei Lasten von bis zu 500 Tonnen ausgesetzt.
Damit der Beton übers Wochenende aushärten kann, wird die Decke meist gegen Ende der Woche in Angriff genommen. Ist eine Aushärtung von 70 Prozent erreicht (und dies durch Druckfestigkeitsprüfungen am Montag bestätigt wurde), wird der Deckenschalwagen hydraulisch abgesenkt und auf extra verlegten Schienen zum nächsten Regelblock verschoben. Dort wird er wieder angehoben und das Verlegen der Bewehrung und die Betonage der nächsten Decke kann beginnen.