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Neue Grundwassermessstellen
Warum das Grundwasser rund um die Großbaustelle überwacht wird
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Nahe des Klosters Hegne werden derzeit neue Grundwassermessstellen eingerichtet. Diese sind Teil eines umfangreichen Monitorings, das nicht nur während der Bauzeit, sondern auch viele Jahre danach weiterläuft. So wird beispielsweise der bereits 2022 eröffnete Waldsiedlungstunnel noch bis 2027 überwacht.
Entlang der gesamten Baustelle sind insgesamt fast 100 Messpunkte verteilt. Sie erfassen genau, wie sich der Grundwasserspiegel verändert. Das ist besonders wichtig, schließlich befindet sich in unmittelbarer Nähe der Maßnahme am Nordrand des Gnadensees ein tiefgelegener Grundwasserleiter mit regionaler Bedeutung.
Die neuen Messstellen konzentrieren sich auf den Bereich des künftigen Tunnels Hegne. Damit die Baugrube beim geplanten Baustart nicht vollläuft, muss der Grundwasserspiegel kontrolliert abgesenkt werden. Eine spezielle Abdichtung im Boden sorgt gleichzeitig dafür, dass außerhalb der Baustelle alles stabil bleibt.
Die Messungen helfen dabei, diesen Prozess kontinuierlich zu überwachen. Die Eröffnung des Tunnels Hegne ist für 2034 geplant, das Grundwassermonitoring wird dann voraussichtlich noch bis mindestens 2039 fortgeführt.