Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

Lesezeit:

Teilen via:

Allensbach

Kröten in Nöten?

Unterwegs für den Natur- und Umweltschutz – Fachleute des RP suchen Tiere, die möglicherweise am Tunnel gesichtet wurden.

Lesezeit:

Teilen via:

Grünfrosch
"Neubaustandard, provisionsfrei, sofort beziehbar - da mussten wir einfach zuschlagen"
"Neubaustandard, provisionsfrei, sofort beziehbar - da mussten wir einfach zuschlagen"

„Am Tunnel leben Kröten“, sagen die Bauarbeiter. Seemansgarn? Bau-Blabla? Der sensationslüsterne Newsletter hofft auf Szenen biblischer Amphibienplagen und begleitet die Experten des Regierungspräsidiums bei der Arbeit.

Und tatsächlich: Irgendwas lebt dort – in einer vielleicht 60 Zentimeter breiten und 40 Zentimeter tiefen braunen Schlammbrühe, welche sich in einem provisorischen Schacht beim Tunnelportal angesammelt hatte. Kurze Abstimmung mit den Naturschutzbehörden und die Aufgabe ist klar: Abfischen. Prüfen. Entscheiden.

Der Käscher taucht ins Wasser, der Newsletter hofft auf streng geschützte Gelbbauchunken oder zumindest eine neue Art. Doch die routinierten Fachleute lassen den Traum von „rana roehrenbergis“ jäh platzen und fischen statt Kröten eine Grünfroschfamilie aus dem Kanalsystem. Sie könnte möglichweise auf der Suche nach einem Winterquartier vom angrenzenden Mühlbach gekommen sein, vermuten die Experten. Eine Verletzung des Jungtiers lässt auch über unangenehme Begegnungen mit Fressfeinden und anschließender Flucht spekulieren. Der Mühlbach ist schließlich neuerdings ein beliebtes Reiher-Revier.  

Mittlerweile ist Familie Frosch jedoch an einem deutlich besseren Ort: Sie wurde am Teich der Kliniken Schmieder wieder ausgesetzt. 

Zurück