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Mobilität, Verkehr und Straßen

Erkundungsbohrungen in Oberkirch im Bereich der Schlüsselbrücke

Ende Januar kleinere Einschränkungen entlang der Rench – Parkplatz nicht nutzbar

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Im Bereich der Schlüsselbrücke in Oberkirch finden von Montag, 26. Januar bis Freitag, 30. Januar Erkundungsmaßnahmen statt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, hängen die Erkundungen mit den Planungen zum künftigen Neubau der Brücke zusammen.

Während des angegebenen Zeitraums werden insgesamt fünf Bohrungen und fünf sogenannte Rammsondierungen durchgeführt, mit denen die Bodenbeschaffenheit analysiert wird. Diese Arbeiten liegen teilweise im Bereich von Wirtschafts- und Rad/Fußwegen entlang der Rench. Hier kommt es laut Mitteilung zu Einschränkungen. Die Schlüsselbrücke bleibt jederzeit befahrbar. Der Parkplatz am Ortseingang wird in dieser Zeit von der Bohrfirma als Lagerplatz genutzt, so das RP.

Vorerkundungen wegen Kampfmittelverdachts

Aufgrund eines Kampfmittelverdachts, findet an allen Erkundungspunkten eine Vorerkundung auf mögliche Blindgänger statt. So wird die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet. Der Verdacht besteht aufgrund der Sprengung der früheren Brücke in den letzten Kriegstagen im Jahr 1945.

Die Arbeiten finden in enger Abstimmung mit der Stadt Oberkirch statt. Wie das RP mitteilt, sind die unmittelbar betroffenen Anwohner und Grundstückseigentümer bereits über die geplanten Maßnahmen informiert worden.

Laut RP soll die alte Brücke komplett durch einen Neubau ersetzt werden. Die neue Brücke ist Teil des Brückenerhaltungsprogramms des Landes. Wann die neue Brücke gebaut wird, steht momentan noch nicht fest. Die Erkundungsbohrungen liefern wichtige Erkenntnisse über den Baugrund und sind eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung, wie die neue Brücke gegründet wird.

Hintergrundinformationen:

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) ist als Straßenbaubehörde für die Planung und Bauabwicklung der Erhaltungs- und Neubaumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk zuständig. Im Streckennetz in der Verantwortung des RP befinden sich rund 2150 Brücken davon 1100 in der Baulast des Bundes und 1050 in der Baulast des Landes. So werden beispielsweise alle Brücken, Tunnel und Stützmauern an Straßen in einem regelmäßigen Zyklus auf ihren baulichen Zustand überprüft. Seit Jahren kann eine kontinuierliche Verschlechterung der Bausubstanz festgestellt werden.

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