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Weisweil & Sasbach

Umsetzung des Hochwasserrückhalteraums hat begonnen

Mitte Januar haben die Bauarbeiten im Weisweiler Rheinwald mit der Herstellung einer Schlutenverbindung begonnen. Auch auf Gemarkung Sasbach wird schon gearbeitet.

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Historische Karte

Mitte Januar haben die Bauarbeiten mit der Herstellung einer Schlutenverbindung im Weisweiler Rheinwald begonnen. Die vorhandenen Gewässer „Obere Hansenkehle“ und „Meliorationsgraben“ werden aneinander angeschlossen. Dafür wurden in der Zwischenzeit die notwendigen Fällarbeiten abgeschlossen. Sobald es die Witterung zulässt, beginnen dann die Baggerarbeiten, um die Schlutenverbindung herzustellen.

Auf historischen Karten (hier aus dem Jahr 1872) sieht man, wo die Schlut früher verlaufen ist. Die Modellierung des Schlutenverlaufs erfolgt auf dieser historischen Grundlage.

Die ausgebauten und verbundenen Schluten und Gewässer spielen eine wichtige Rolle beim späteren Betrieb des künftigen Rückhalteraums. Bei Flutung des Raumes fließt das Wasser zunächst in den Schluten und Gewässern. Sind die Abflüsse höher, ufert das Wasser aus und fließt in die Fläche. Bei Entleerung des Rückhalteraumes fließt das Wasser dann über das Schlutensystem wieder ab.

Auch auf Gemarkung Sasbach wird vom geplanten neuen Einlassbauwerk bis zum heutigen durchgehenden Altrheinzug eine neue Gewässerverbindung geschaffen. Hier laufen aktuell die Fällarbeiten. Mit der Herstellung der neuen Gewässerverbindung werden vorhandene Schluten und Senken eingebunden, so dass ein naturnahes, ökologisch durchgängiges Gewässer entsteht. Künftig wird damit auch eine Durchwanderung des Rückhalteraumes für Fische zurück in den Rhein ermöglicht.

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