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Weisweil

Erdwälle im Weisweiler Rheinwald werden abgetragen

Im Weisweiler Rheinwald müssen bestehende Erdwälle gerodet und abgetragen werden, da sie sonst später die Durchströmung des Rückhalteraumes behindern würden. Wie auf dem Bild ersichtlich, wird das bei den Arbeiten anfallende Erdmaterial zur Erweiterung von nahegelegenen Wildrettungshügeln verwendet.

 

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Historische Karte
Luftbild aus dem Jahr 1968
Luftbild aus dem Jahr 1968

Im Rheinwald von Weisweil werden bestehende Erdwälle gerodet und abgetragen, die sonst als Strömungshindernisse im Rückhalteraum wirken. Ziel dieser Maßnahme ist es zu gewährleisten, dass bei flächiger Überflutung eine gute Durchströmung des Rückhalteraumes bestehen wird. 

Das bei den Arbeiten anfallende Erdmaterial wird zur Erweiterung von nahegelegenen Wildrettungshügeln im Rückhalteraum verwendet. Damit werden zugleich die Transportwege optimiert. Für die Wildrettungshügel wird an heute bereits überschütteten Bunkeranlagen jeweils eine größere, hochliegende Fläche geschaffen. 

Woher kommen diese Erdwälle?

Das Luftbild von 1968 zeigt, wie die Erdwälle entstanden sind: Nach Inbetriebnahme der Staustufe Rhinau im Jahr 1964 wurden die hinter den Rheinseitendämmen liegenden Waldflächen hier im Weisweiler Rheinwald auf etwa 20 Hektar gerodet und eingeebnet. Da diese Flächen nunmehr vor Hochwasser geschützt waren, eröffneten sich neue Bewirtschaftungsmöglichkeiten für die Waldbewirtschaftung. Mit den großflächigen Rodungsarbeiten wurden Wurzelstöcke und Erdmaterial von den umliegenden Flächen mit sogenannten Roderechen zusammengezogen und aufgehäuft. Dies war in den 50er und 60er Jahren in der Waldwirtschaft gängige Praxis, um die Flächen auf Neupflanzungen vorzubereiten. 

Nach dem Abtrag der Erdwälle steht die Fläche für die weitere Forstbewirtschaftung zur Verfügung. 

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