Rheinfelden 20plus
Die Naturenergie Hochrhein AG (neag) hat beim Regierungspräsidium Freiburg beantragt, das Flussbett des Rheins oberhalb und unterhalb des Kraftwerks Rheinfelden (KWR) in der Mitte des Flusses zu vertiefen. Damit soll die Energieproduktion aus dem Wasserkraft um 20 Millionen Kilowattstunden im Jahr erhöht werden – das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 6000 Vier-Personen-Haushalten.
Für die Umsetzung plant das Unternehmen am deutschen Ufer für die Dauer der Aushubarbeiten zwei temporäre Anlegestellen oberhalb und unterhalb des Kraftwerks zu errichten, über die das dem Fluss entnommene Material von Schiffen auf LKW verladen und abtransportiert werden kann. Die Vorhaben werden unter der Bezeichnung „Rheinfelden 20plus“ zusammengefasst.
Stand des Verfahrens
Die Naturenergie Hochrhein AG hat am 18. November 2025 beim Regierungspräsidium Freiburg Antrag auf Planfeststellung in Bezug auf die beiden beabsichtigten Aushubmaßnahmen und Antrag auf eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung und Nutzung der beiden Anlegestellen am deutschen Ufer gestellt.
Der Antrag nebst den zugehörigen Planunterlagen steht ab dem 7. Januar 2026 auf dieser Seite zur Einsichtnahme zu Verfügung.
Außerdem liegt er vom 7. Januar bis zum 9. Februar 2026 bei den betroffenen Gemeinden Rheinfelden und Schwörstadt aus. Diese Gelegenheit zur Einsichtnahme wurde in der Stadt Rheinfelden und der Gemeinde Schwörstadt am 12. Dezember 2025 ortsüblich bekannt gemacht. Dort wird unter anderem auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert.
Antragsunterlagen
Ablauf des Verfahrens
| 19.01.2024 | Scopingtermin über den Umfang der durchzuführenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) |
| 18.11.2025 | Einreichung des Antrags beim Regierungspräsidium Freiburg |
| 28.11.2025 | Anhörung der Gemeinden und Behörden |
| 07.01.2026 bis 09.02.2026 | Offenlage der Antragsunterlagen |