B 34 - Ortsumfahrung Wyhlen
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Fachinformationen:
Martin Laufer
Projektleiter
b34-wyhlen@rpf.bwl.de
Öffentlichkeitsbeteiligung:
0761 208-2321
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpf.bwl.de
Aktueller Stand
Der Bau des rund 50 Meter langen Tunnels der neuen B 34 im Bereich der Solvaystraße ist fertiggestellt. Dieser bringt für die Bewohnerinnen und Bewohner der unmittelbar angrenzenden Gebäude einen deutlichen Lärmschutz. Die Solvaystraße wird in diesem Bereich über die neue Ortsumfahrung führen.
Ebenso ist seit August 2024 das Bauwerk für den Durchlass des Ruschbaches fertiggestellt.
Die Geh- und Radwegunterführung in der Rheinstraße steht kurz vor der Fertigstellung. Sie stellt während und nach dem Bau der B 34 die Nord-/Südverbindung für den Geh-und Radverkehr sicher.
Fast fertig: Seit September 2024 läuft der Bau der Brücke an der Gemeindestraße „Am Wasserkraftwerk“. Die Brücke ist fast fertiggestellt. Sie überquert die spätere B 34 Ortsumfahrung. Zunächst musste eine Vielzahl an Leitungen provisorisch umgelegt und die Umfahrung der späteren Brückenbaugrube erstellt werden. Sobald die Bautätigkeiten abgeschlossen sind, wird der Verkehr auf das neue Brückenbauwerk umgelegt und die Umfahrung wird zurückgebaut.
Derzeit laufen außerdem die Vorbereitungen für die Bauausschreibung der Fußgängerbrücke über die neue B 34 im Bereich des Gersbacher Areals.
Übrigens: Die beiden Brücken werden im Rahmen des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ als Pilotprojekt für das Building Information Modeling (kurz BIM, deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) abgewickelt. Durch den Einsatz von BIM soll der Infrastrukturbau langfristig effizienter und zukunftsfähig gestaltet werden.
Die Rückbauarbeiten von drei Altlastenbereichen sind erfolgt. Zudem wurden Teilabschnitte der B 34 bereits bepflanzt.
Das Baulos „Auhof/Altrhein“ startete im Juli 2025. Es umfasst eine Brücke, eine Stützwand und einen Durchlass sowie eine Durchpressung unter der Bahnlinie für eine Gewässerumlegung. Des Weiteren werden diverse Lärmschutzwälle sowie der Straßendamm an den bestehenden Bahndamm im Bereich Eisenbahnüberführung „Am Wasserkraftwerk“ und Bahnübergang Herten geschüttet. Die Durchpressung wurde mittlerweile ausgeführt und es erfolgen Arbeiten zur Umlegung des Gewässers Leuengraben. Im Frühjahr 2026 beginnen dann die Bauarbeiten für die drei im Baulos inbegriffenen Ingenieurbauwerken. Sie liegen direkt entlang der Bahn.
Weiterhin erfolgen derzeit die Vorbereitungen zur Ausschreibung der Bauleistungen, die entlang der Bahn im Bereich des Gewanns Wösch zur Erstellung der B 34 Ortsumfahrung nötig sind.
Zahlen und Fakten
Ortslage: Grenzach und Wyhlen
Bauherr und Eigentümer: Bundesrepublik Deutschland
Planung und bauliche Umsetzung: Regierungspräsidium Freiburg
Bauzeit: bis voraussichtlich Ende 2027
Baukosten: 23,8 Mio. Euro
Die Ortsumfahrung Wyhlen ist Teil des Gesamtprojekts Grenzach-Wyhlen, welche sich aus der Ortsumfahrung Grenzach (1. Bauabschnitt) und der Ortsumfahrung Wyhlen (2. Bauabschnitt) zusammensetzt. Die Ortsumfahrung Wyhlen befindet sich aktuell im Bau und wird voraussichtlich im Herbst 2027 für den Verkehr freigegeben. Hintergrund für die verlängerte Bauzeit ist die Anpassungen der Planung und des Baus an neue Gegebenheiten, wie beispielsweise die vorgesehene Erweiterung des Wasserschutzgebiets, die Aufnahme einer zusätzlichen Fuß- und Radwegunterführung und der neue Verlauf des Durchlasses Leuengraben.
Medienmitteilung (Juli 2025)
Sie sind neugierig, wie die fertige Ortsumfahrung Wyhlen aussehen wird?
In dieser Videovisualisierung können Interessierte mehr über die geplanten Maßnahmen erfahren.
Die Baumaßnahme im Überblick
Die Ortsumfahrung Wyhlen ist Teil des Gesamtprojekts Grenzach-Wyhlen, welche sich aus der Ortsumfahrung Grenzach (1. Bauabschnitt) und der Ortsumfahrung Wyhlen (2. Bauabschnitt) zusammensetzt.
Ursprünglich war die Umsetzung der Gesamtmaßnahme von West nach Ost vorgesehen. Nach der Beseitigung des Bahnübergangs Hörnle sollte die Ortsumfahrung Grenzach und anschließend die Ortsumfahrung Wyhlen baulich umgesetzt werden. Aufgrund der Tatsache, dass in der Trasse der Ortsumfahrung Grenzach im Bereich des Salzländeweges bis 2024 eine Altlastsanierung („Kesslergrube“) durchgeführt wurde, wurde das ursprüngliche Realisierungskonzept umgestellt und zuerst mit der 4,2 Kilometer langen Ortsumfahrung Wyhlen begonnen.
- Entlastung der Ortsdurchfahrt um teilweise mehr als 60 Prozent des Kraftfahrzeugverkehrs
- Verringerung der Lärm- und Schadstoffbelastung
- Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer
- Gleichmäßiger Verkehrsfluss für den Durchgangsverkehr
- Reduzierung von Trennwirkungen und Ermöglichung von städtebaulichen Verbesserungen
- Der Bau der Ortsumfahrung umfasst
- 4,2km 2-streifiger Neubau B 34
- 5 Brückenbauwerke
- 1 Lärmschutzüberdeckelung
- 1 Stützwand mit aufgesetzter Lärmschutzwand
- 2,8 km Lärmschutzwälle
- 1 Lärmschutzwand
- 3 Bach- und Grabenquerungen
- Umlegung zahlreicher Ver-/Entsorgungsleitungen
- Schlüsselbauwerke sind hierbei die Lärmschutzüberdeckelung im Bereich der Solvaystraße und die Stützwand mit aufgesetzter Lärmschutzwand am Naturschutzgebiet „Altrhein bei Wyhlen“. Da die B 34 Trasse im Kernbereich auf einer Länge von ca. 2,5 Kilometern in Einschnittslage verläuft, müssen zahlreiche Ver- und Entsorgungsleitungen umgelegt werden.
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Die Ortumfahrung Wyhlen wird an insgesamt vier Stellen mit dem bestehenden Straßennetz verbunden:
- Anschluss an den Gmeiniweg
- Anschluss an die Solvaystraße
- Anschluss an die Straße „Am Wasserkraftwerk“
- Einschleifung an die bestehende B 34 beim Recyclinghof Herten
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Landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
- über vier Hektar Gehölzflächen und mehrere hundert Bäume entlang der Trasse als Schutz- und zur Minimierungsmaßnahmen auf Einschnitts- und Dammböschungen
- Maßnahmen zur Gewässerdurchgängigkeit (Ruschbach, Langmattgraben, Leuengraben)
- zwei großflächige Maßnahmenkomplexe (ca. 23 Hektar, vorgezogene Umsetzung)
- Der besondere Schwerpunkt der beiden Maßnahmen liegt in der Schaffung und Aufwertung von überwiegend extensivem Grünland. Weiterhin sollen durch arten- und strukturreiche Gehölzpflanzungen sowie die Anlage von Streuobstwiesen mit Obsthochstämmen und die Entfernung standortfremder Gehölze naturnahe Flächen geschaffen werden, die sowohl für den Artenschutz und Biotopverbund als auch für die Aufwertung des Landschaftsbilds und der Erholung geeignet sind.
- Zum Schutze der in der Raumschaft vorkommenden Fledermäuse werden „Hop-Over“ - Maßnahmen vorgesehen. Hierbei handelt es sich um höhenmäßig ansteigende Bepflanzungen neben der Fahrbahn der B 34, die ein ungefährdetes Überqueren der B 34 ermöglicht.
Informationsmaterial
Informationsmaterial
Übersichtskarte (pdf)
Verteilung der Gewanne (pdf)
Information im Gemeinderat im November 2024 (mit Visualisierung) (pdf)
Information im Gemeinderat im Mai 2023 (pdf)
Eindrücke von der Baustelle