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Mobilität, Verkehr und Straßen

Radschnellweg RS 6: Regierungspräsidium informiert über aktuelle Planungen

Beradelung in Gundelfingen am 15. Juli

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Die Planungen des Radschnellwegs RS 6 zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen schreiten voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wurden in den vergangenen Monaten viele Details zur künftigen Streckenführung konkretisiert. Dazu zählen unter anderem die Gestaltung von Kreuzungen, die Führung des Radverkehrs in Ortslagen sowie die Abstimmung mit weiteren Verkehrs- und Infrastrukturprojekten entlang der Strecke.

Um die Öffentlichkeit über die Fortschritte zu informieren, lädt das RP alle Interessierten zu einer Beradelung im Bereich Gundelfingen ein. Der Termin findet am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30 Uhr statt. Befahren wird der Teilabschnitt von der Waldstraße bis zum Obermattenbad. Die Anmeldung ist ab sofort im Internet möglich: https://www.breisgau-y.de/termine. Laut RP ist im Oktober 2026 eine weitere Beradelung in Waldkirch vorgesehen, im Sommer 2027 dann im Bereich Emmendingen.

Bereits Ende Mai hat die Stadt Freiburg im Stadtteil Neuburg den ersten Abschnitt des RS 6 fertiggestellt. Der rund 500 Meter lange Streckenabschnitt zeige beispielhaft, wie eine komfortable, sichere und direkte Radverbindung künftig entlang des gesamten Radschnellwegs aussehen kann, so das RP. Die Behörde treibe die Planungen und die baulichen Umsetzungen für die Abschnitte außerhalb der Stadt Freiburg voran. So werde die Gesamtstrecke in den kommenden Jahren Stück für Stück Gestalt annehmen.

Hintergrund zum Radschnellweg RS 6

Der Radschnellweg RS 6 soll künftig Freiburg, Waldkirch und Emmendingen über eine rund 26 Kilometer lange, eigenständige und durchgängige Radverkehrsverbindung miteinander verknüpfen. Die Trasse ist darauf ausgelegt, Radfahrenden ein sicheres, komfortables und entspanntes Vorankommen zu ermöglichen.

Mit einem prognostizierten Potenzial von bis zu 12.000 Radfahrenden pro Tag zählt der RS 6 zu den bedeutendsten Radschnellwegprojekten in Baden-Württemberg.

Das Regierungspräsidium Freiburg plant und realisiert im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg die rund 21 Kilometer langen Abschnitte zwischen der Freiburger Stadtgrenze sowie Waldkirch und Emmendingen. Die Stadt Freiburg verantwortet die Planung und den Bau der etwa fünf Kilometer langen Strecke auf ihrem Stadtgebiet.

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