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Mobilität, Verkehr und Straßen

Arbeiten zum Neubau der Donaubrücke an der L 277 in Tuttlingen starten nach Ostern

Landesstraße im August voll gesperrt

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Die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau der Donaubrücke an der L 277 in Tuttlingen beginnen nach Ostern am Dienstag, 7. April. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werden in den kommenden Wochen unter anderem Erdarbeiten stattfinden und eine Baustraße errichtet. Bis zum Einbau der Behelfsbrücke ab Ende Juli wird es keine größeren Behinderungen für den Verkehr geben.

Die 1956 errichtete Brücke über die Donau ist in schlechtem Zustand. Sie wurde mit zur Korrosion neigendem Spannstahl gebaut und weist zudem weitere Mängel auf, die einen Neubau notwendig machen. Um eine mehrmonatige Sperrung der Landesstraße für den Neubau der Brücke mit langen Umwegen zu vermeiden, haben Landkreis, Stadt und Regierungspräsidium die Errichtung einer Behelfsbrücke parallel zur bestehenden Brücke vereinbart. Das Technische Hilfswerk wird die Behelfsbrücke ab Juli abseits der Baustelle auf dem Gelände der Tuttlinger Kläranlage vormontieren. Dann wird die Stahlbrücke per Tieflader an den Einbauort transportiert, fertiggestellt, über die Donau geschoben und per Kraneinsatz positioniert.

Für den Einbau der Behelfsbrücke und die Errichtung der Anschlüsse an das bestehende Straßennetz wird die L 277 bei Tuttlingen voraussichtlich ab Ende Juli für vier Wochen voll gesperrt. Während ÖPNV und Einsatzfahrzeuge in der Zeit über Wirtschaftswege umgeleitet werden, wird für den Autoverkehr eine Umleitung über Neuhausen ob Eck eingerichtet. Mit der Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke wird die Umleitung wieder aufgehoben. Über den genauen Zeitplan und die Führung der Umleitungsstrecke wird das RP im Juli in einer gesonderten Pressemitteilung informieren.

Der Abbruch der bestehenden Brücke soll im Herbst beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein. Anschließend muss die Baustelle aufgrund des Hochwasserschutzes bis Ende März 2027 pausieren. Die neue Brücke soll dann im Lauf des Jahres 2027 errichtet werden. 

Das Gesamtprojekt kostet 6,4 Millionen Euro. Davon entfallen rund 2,5 Millionen Euro auf den Bau der Behelfsbrücke, getragen zu jeweils einem Drittel von Stadt, Landkreis und RP. Die Kosten für den Bau der neuen Brücke trägt das Land. Mit den Bauarbeiten hat das RP die Firma Leonhard Störk aus Emmingen-Liptingen beauftragt, als Nachunternehmer ist die Firma Storz Verkehrswegebau aus Tuttlingen mit dabei.

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