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185 Millionen Euro für Mobilität im Regierungsbezirk Freiburg
Investitionen in die Zukunft
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In diesem Jahr investiert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) voraussichtlich rund 185 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur im Regierungsbezirk Freiburg. Der Schwerpunkt liegt bei Maßnahmen zum Erhalt der Bundes- und Landesstraßen, insbesondere der Brücken und Stützmauern.
„Eine moderne Verkehrsinfrastruktur ist die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und sichere, zukunftsfähige Mobilität im Regierungsbezirk Freiburg. Deshalb unternehmen wir enorme Anstrengungen für die Erneuerung unserer Verkehrswege. In diesem Jahr sanieren wir so viele Brücken und Stützmauern wie noch nie“, sagte Regierungspräsident Carsten Gabbert anlässlich der Veröffentlichung des landesweiten Sanierungsprogramms des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg am Montag. Zumal die personellen Ressourcen im Straßenbau begrenzt seien, gelte weiterhin die Devise Sanierung vor Neubau. Gabbert: „Gleichzeitig treiben wir die Verkehrswende mit dem Bau von Radwegen sowie der Förderung klimafreundlicher Mobilität in den Kommunen voran.“
Für die Sanierung des Straßennetzes im Regierungsbezirk Freiburg sind in diesem Jahr Investitionen von rund 96 Millionen Euro eingeplant. Damit sollen an den Bundes- und Landesstraßen rund 138 Kilometer Strecke sowie 59 Brücken und Stützmauern saniert werden. Zusätzlich sind rund 23 Maßnahmen zur Sicherung von Felsen und Böschungen im Hochschwarzwald vorgesehen.
Um die Substanz der Brücken im Land zu verbessern, werden die Anstrengungen in laufenden Bau- und Planungsprojekten noch einmal deutlich verstärkt. Beispielsweise werden in diesem Jahr die Ersatzneubauten der Wildunterführung an der B 31 bei Pfohren (Landkreis Tuttlingen), der Brücke an der L 191 bei Mühlhausen-Ehingen (Landkreis Konstanz) sowie der Brücke über den Mühlekanal bei Untermettingen an der L 159 (Landkreis Waldshut) fertiggestellt.
Weitere wichtige Erhaltungsprojekte in diesem Jahr sind die Fahrbahnsanierungen der B 315 zwischen Bonndorf und Gündelwangen (Landkreis Waldshut), der B 31 bei Hinterzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald), der L 172 bei Hammereisenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) sowie der L 186 zwischen Waldkirch und Kandel (Landkreis Emmendingen).
Ein ebenso wichtiges Vorhaben ist die umfangreiche Sanierung und betriebstechnische Nachrüstung des Kirchberg- und Schlossbergtunnels an der B 294 bei Schiltach (Landkreis Rottweil). Die Umsetzung dieses Projekts läuft in diesem Jahr mit vorbereitenden Arbeiten an.
Für Projekte des Neu-, Um- und Ausbaus von Bundes- und Landesstraßen einschließlich der Planung sind in diesem Jahr Investitionen von rund 69 Millionen Euro eingeplant. Schwerpunkt im Landkreis Konstanz bleibt der Neu- und Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz mit geplanten Investitionen von rund 35 Millionen Euro in 2026. Für den Bau der Ortsumfahrung Wyhlen im Landkreis Lörrach sind in diesem Jahr Investitionen von rund sechs Millionen Euro eingeplant.
Ein gut ausgebautes Radwegenetz ist ein zentraler Baustein nachhaltiger Mobilität. Insgesamt sind derzeit im Regierungsbezirk Freiburg rund 15 Radwegeprojekte an Bundes- und Landesstraßen im Bau. Die geplanten Investitionen liegen hier 2026 bei rund neun Millionen Euro. Ziel ist ein durchgängiges, sicheres und attraktives Radwegenetz.
Darüber hinaus unterstützt das Land kommunale Projekte zur Umsetzung der Mobilitätswende. Das Referat für „Regionales Mobilitätsmanagement“ des RP berät und begleitet die Kommunen, die bei der Verkehrswende eine Schlüsselrolle innehaben. In diesem Jahr fließen rund zehn Millionen Euro an Fördermitteln zum Beispiel in den Bau von kommunalen Radwegen, Ladestationen oder barrierefreien Haltestellen.
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