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Umwelt, Naturschutz und Hochwasserschutz

Die Stadt Fridingen an der Donau (Kreis Tuttlingen) erhält weitere 913.000 Euro zur Modernisierung ihrer Abwasserbehandlung

Wichtiger Beitrag zum Schutz der Donau

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Luftaufnahme von mehreren Klärbecken

Die Stadt Fridingen an der Donau (Kreis Tuttlingen) erhält auch für den dritten und letzten Bauabschnitt ihres Projekts zur Modernisierung ihrer Abwasserbehandlung einen Landeszuschuss. So hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) eine Zuwendung von rund 913.000 Euro bewilligt. Wie das RP mitteilt, kann die Stadt ihren Stauraumkanal „Rechts der Donau“ damit auf den neuesten Stand der Technik bringen. Die Gesamtkosten dieses Teilprojekts liegen bei rund 1,15 Millionen Euro.

„Mit diesem Großprojekt modernisiert die Stadt Fridingen nicht nur ihre Abwasserbehandlung, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Donau. Ich freue mich, dass wir auch den dritten Teil des Vorhabens mit Landesmitteln unterstützen können“, sagte Regierungspräsident Carsten Gabbert.

Anlass für die Modernisierungsmaßnahmen war ein gewässerökologisches Gutachten, das Defizite der Wasserqualität in der Donau festgestellt hat. Diese sind auf den nicht optimalen Betrieb der Anlagen zur Behandlung des Mischwassers zurückzuführen. Mischwasser entsteht, wenn bei Regenwetter Abwasser und Regenwasser im gleichen Kanal abgeleitet wird. In Fridingen betrifft dies ein Regenüberlaufbecken am Unteren Damm, einen Regenüberlauf am Mühlweg und den unterirdischen Stauraumkanal „Rechts der Donau“. Durch den Einbau moderner Technik sollen die Bauwerke zukünftig von der Kläranlage aus gesteuert werden, um unkontrollierte Mischwassereinleitungen in die Donau zu vermeiden. Zudem ist zukünftig ein wesentlich stabilerer und stromsparenderer Betrieb möglich.

Der nun anstehende dritte Bauabschnitt umfasst die technische Modernisierung des Stauraumkanals „Rechts der Donau“ sowie die Anbindung des Kanals an die Steuerung der Kläranlage. Zudem wird ein sogenannter Geröllfangschacht installiert, um die erheblichen Geröllmengen vor dem Eintritt in den Stauraumkanal zurück zu halten. Darüber hinaus werden bewegliche Entlastungsschwellen installiert, um zu verhindern, dass im Hochwasserfall ansteigendes Donauwasser in den Abwasserkanal gelangt

Auch an den zwei vorangehenden Bauabschnitten in den Jahren 2022 und 2024 hat sich das Land Baden-Württemberg beteiligt. Insgesamt investiert die Stadt Fridingen damit rund 2,7 Millionen Euro in ihre Mischwasserbehandlung, wovon rund 2,09 Millionen Euro durch Zuschüsse des Landes abgedeckt werden.

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